Stromrechnung 2026 einfach erklärt
1. Energiepreis
Der Energiepreis, den Sie an Ihren Energieversorger bezahlen, ist marktgetrieben und daher für das Management Ihrer Stromkosten interessant. Er wird in Cent pro Kilowattstunde angegeben und schwankt je nach Börsenpreis, Beschaffungsstrategie und Vertragslaufzeit.
Der Energiepreis umfasst:
- Stromerzeugung bzw. -beschaffung
- Vertrieb, Abrechnung und Service
- Marge des Energieversorgers
2. Netzengelte
Die Netzengelte finanzieren Betrieb, Wartung und Ausbau der Stromnetze. Sie sind regional unterschiedlich und werden dem Verbraucher vom Energieversorger, abhängig vom Verbrauch, in Rechnung gestellt.
3. Gesetzlich geregelte Umlagen (Stand 2026)
Aufschlag für besondere Netznutzung
1,559 ct/kWh
Dieser Aufschlag dient dem Ausgleich besonderer Nutzungsfälle und wird bundesweit einheitlich erhoben.
KWKG-Umlage
0,446 ct/kWh
Die Umlage finanziert die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zur effizienten Strom- und Wärmeerzeugung.
Offshore-Netzumlage
0,941 ct/kWh
Diese Umlage deckt die Kosten für den Netzanschluss von Offshore-Windparks sowie Entschädigungen bei Störungen.
4. Stromsteuer
2,05 ct/kWh
Die Stromsteuer ist bundesweit einheitlich. Für bestimmte Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie der Land- und Forstwirtschaft gelten gesetzliche Entlastungen. Für Verbraucher bleibt der Satz unverändert.
5. Konzessionsabgabe
ca. 1,32 bis 2,39 ct/kWh
Die Konzessionsabgabe wird von Kommunen erhoben für die Nutzung öffentlicher Wege durch Stromleitungen.
6. Messstellenbetrieb und Zähler
In vielen Stromrechnungen separat ausgewiesen:
- Betrieb und Wartung des Stromzählers
- ggf. Kosten für moderne Messeinrichtungen oder Smart Meter
Die Entgelte sind gesetzlich gedeckelt und abhängig vom Zählertyp.
7. Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer)
Auf nahezu alle Bestandteile der Stromrechnung fällt 19 % Umsatzsteuer an.
Sie wird am Ende auf den Gesamtbetrag aufgeschlagen.
Fazit: Der Verbrauch ist entscheidend
Der Strompreis setzt sich aus marktabhängigen, regulierten und steuerlichen Bestandteilen zusammen. Während Beschaffungspreise schwanken, bleiben Steuern und Umlagen weitgehend stabil – und machen weiterhin einen erheblichen Teil des Strompreises aus.
Gerade für Unternehmen gilt: Energieeffizienz, langlebige Technik und reduzierte Wartungskosten sind die wirksamsten Hebel, um die Stromrechnung nachhaltig zu senken – unabhängig von staatlichen Abgaben.
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