KVG (Konventionelles Vorschaltgerät)

Ein konventionelles Vorschaltgerät (KVG) ist ein magnetisches Betriebsgerät für Leuchtstofflampen. Es begrenzt den Lampenstrom und arbeitet zusammen mit einem Starter, der die Zündung der Leuchtstoffröhre ermöglicht.

KVGs gelten als robust und langlebig, verursachen jedoch vergleichsweise hohe Eigenverluste. Dadurch liegt die Leistungsaufnahme des gesamten Beleuchtungssystems über der eigentlichen Lampenleistung. 

Bei modernen LED-Retrofit-RöhrenLED-Retrofit-Röhren wie der GLT LED TUBE ist der Treiber in der Röhre integriert, ein KVG wird überflüssig. Deshalb wird bei einer normgerechten LED-Retrofit- KonvertierungKonvertierung nach IEC/EN 62776 das KVG – abhängig vom eingesetzten System – außer Betrieb genommen in dem der Starter durch einen LED-Dummy ersetzt wird.

Die Stromversorgung übernimmt anschließend der integrierte LED-Treiber der LED-Röhre. Dadurch entfallen die Verlustleistungen des Vorschaltgeräts sowie eine potenzielle Fehlerquelle.


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